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Handwerkszeug für die Haare

Besser spät als nie: Ich reiche ihn hiermit nach, meinen Artikel für die Haarbande, der eigentlich am 10.7. hätte erscheinen sollen. Manchmal kommt einfach alles zusammen, denn dieser Frühling/Sommer zeigt mir fleissig und ausdauernd den Mittelfinger. Es kann nur besser werden! 

Heute soll es nicht um Shampoos, Conditioner und Co., sondern um das Handwerkszeug rund um die Haare gehen. In meinem Fall fällt dieses sehr spärlich, oder positiver formuliert, minimalistisch aus. So gerne ich mich bei der Pflege der Mähne austobe und Neues ausprobiere: Bei Kämmen und Accessoires bleibe ich meinen Favoriten schon lange treu und große Änderungen sind diesbezüglich nicht in Sicht. Da ich meine Haare nicht föne oder sonstwie style, fallen auch Fön, Bürsten, etc. raus.

//Alle hier gezeigten Artikel sind selbstgekauft, es handelt sich aber vermutlich dennoch um Werbung ohne Auftrag, da ich Firmen nenne.//

 

Handwerkszeug: Meine unerlässlichen Top 4 

 

 

Meine Kämme für die Haare von Lebaolong

1. Der Robuste: Grober Holzkamm 

 

 

Sechs Jahre besitze ich diesen schicken Holzkamm mit Griff aus Pfirsichbaumholz bereits und er ist noch immer der Kamm meines Vertrauens. Die grobe Zahnung von 5 mm ermöglicht es mir, nach der Haarwäsche durch mein verknotetes Haar zu kommen, und auch im trockenen Zustand greife ich gern zu ihm.

Ganz große Vorteile: Er liegt formschön in der Hand, ist ganz wertig gearbeitet und spaltet beim Kämmen kein Holz ab. Zudem wirkt er antistatisch, lässt sich easy reinigen und ist auch noch schön anzusehen. Bereits in diesem Haarbande-Artikel schwärmte ich von ihm, und ich bin mir sicher, er wird mir noch lange erhalten bleiben.

2. Der Feine: Engzahniger Schellackkamm

 

 

Ebenfalls von Lebaolong stammt der rote Kamm aus Buchs-oder Pfirsichbaumholz, der nach traditionell chinesischem Verfahren mit wasserfestem Naturlack überzogen wurde und den ich seit etwa 5-6 Jahren mein Eigen nenne.

Durch den engen Zahnabstand von 1,2 mm eignet er sich bestens für Feinarbeiten wie etwa das Ziehen des Scheitels, oder das besonders sorgfältige Kämmen einzelner Partien oder des gesamten Schopfes.

Einen Kamm, der mit Schellack überzogen ist, würde ich heute wohl nicht mehr kaufen. Die Produktbeschreibung erläutert zwar, dass der Naturlack aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird, aber ich bin mir da nicht so sicher….Vermutlich habe ich damals einfach nicht darüber nachgedacht und werde ihn nun so lange weiter verwenden, wie er mir gute Dienste leistet.

 

Meine Haarschere von Jaguar

 

 

Knapp 5 Jahre leistet mir die Prestyle von Jaguar schon gute Dienste, denn wenn es mich überkommt, schneide ich meine Haare gern selbst.

Sei es ein ordentliches Stück, seien es nur die Spitzen oder sei es S & D (Search and Destroy, eine Methode, mit der gezielt nur Spliss eliminiert wird): Ohne eine vernünftige Haarschere, die das Haar wirklich schneidet und nicht nur abdrückt, geht es einfach nicht.

Erfahrungsgemäß ereilen mich die Anwandlungen gerne am späten Abend oder am Wochenende, so dass ich immer exakt wissen muss, wo meine Schere zu finden ist. Wen genaue Anweisungen zum Haare selber schneiden interessieren, dem sei der Artikel zum Thema „Haare schneiden“ ans Herz gelegt. Eins vorweg: Traut euch! Es ist viel einfacher, als man denkt.

 

Meine Holzforke aus Dymondwood

 

 

Ich besaß vor einiger Zeit etliche Holzforken in verschiedenen Größen, Farben und Zinkenanzahl. Letztendlich habe ich alle verkauft oder verschenkt und nur dieses eine Exemplar behalten, da ich außer Haus meist eh offene Haare trage und mir diese 3-zinkige Forke ausreicht.

Sie ist wunderbar glatt poliert und gleitet durchs Haar, ohne zu ziepen oder das Haar zu beschädigen. Fancy Frisuren findet man bei mir eh nicht, da ich meine Haare entweder einfach hochnehme, zusammendrehe und mit der Forke befestige, oder, (wenn ich mich erinnern kann, wie es geht) einen LWB (Lazy Wrap Bun) fabriziere.

3 Zinken haben sich bei mir als ideal erwiesen, da ich recht viele Haare habe, die es zu bändigen gilt. Haarschonend, flink benutzt und eine schöne Haptik: Was will man mehr?

Ein paar Haargummis, die stets auf unerklärliche Art und Weise verschwinden, sind in meinem Haushalt natürlich auch zu finden. Auf ein Foto habe ich sie aber nicht bekommen, denn ich konnte mal wieder, tadaaaa, keines finden. Business as usual.

 

Das war es mit meinem Handwerkszeug für die Haare. Mit diesen 4 Artikeln komme ich wunderbar zurecht, auch wenn ich dann und wann Lust habe, mir einmal eine richtig schöne/gute Haarbürste zu gönnen. Da es aber noch eine geraume Zeit dauern wird, ehe ich mich im Haarbürsten-Dschungel orientiert habe (das Angebot ist schon recht erschlagend), bleibt es wohl vorerst beim Gedanken daran.

Schaut gerne auf dem Haarbande-Blog vorbei, denn dort findet ihr die Artikel meiner Mitstreiterinnen verlinkt. Am 10.8. geht es um alternative Waschmethoden für die Haare und ihr wisst ja, dass ich diesbezüglich schon einiges ausprobiert habe. :-)

Benutzt ihr lieber Kämme oder Bürsten?

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4 Comments

  • Reply Kämme, Bürsten & Handwerkszeug » Haarbande

    […] shades of redTried it outWuschelineDurch grüne Augen.Die schwarze Schönheit (auf […]

    20. Juli 2018 at 23:06
  • Reply Frau U.

    Hallöchen Schnecki, intersessanter Artikel. Ich wusste noch gar nicht, dass du beim Handwerkszeug komplett auf Kämme statt auf Bürsten setzt. :D

    Ich war hingegen schon immer eine “Bürstentante“. Mag zum Kämmen und Föhnen am liebsten meine Paddle Brush aus Holz (ich glaube von dm). Für die Feinarbeiten habe ich von Rossmann eine Rundbürste mit Naturborsten und zusätzlich so länglich herausstehenden Kunststoffborsten. Beide habe ich aus der Drogerie.
    Klemmen, Haargummis etc. nutze ich aufgrund meiner überschaubaren Haarlänge fast nie. :D

    Liebe Grüße von Frau U.

    30. Juli 2018 at 17:50
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Huhu Frau U. (reimt sich auch noch, hehe),
      eine Bürstentante war ich „früher“ auch immer, d.h., bis vor etwa 7-8 Jahren und ich vermisse es auch dann und wann. Eine schöne Bürste werde ich mir definitiv mal zulegen, auch wenn meine Haare, die sehr zum Verkletten neigen, dann bestimmt aufschreien. :-) Mit dem groben Holzkamm komme ich sehr gut durch die Mähne. Eine Wildschweinborstenbürste (was für ein Wort!) hatte ich auch mal, war sehr angenehm auf der Kopfhaut, hat mir aber leider die Haare ziemlich zerschreddert und für noch mehr Spliss gesorgt. Ich muss da echt aufpassen.
      Cool, dass Du mit Deinen Bürsten so gut zurechtkommst. Fönen ist bei mir ja nicht. :-D Wer weiss, vllt lässt Du Deine Haare ja irgendwann mal wieder ein bisschen wachsen?

      Liebe Grüße zurück!
      Meike

      30. Juli 2018 at 19:28
  • Reply Frau U.

    Wenn das kleinste Zwerglein nicht mehr an meinen Haaren zieht, sobald sie in greifbarer Nähe sind, könnte ich es mir vorstellen sie auch mal wieder wachsen zu lassen. :D Im Moment mag ich die Länge allerdings sehr gerne. Irgendwie kehre ich immer wieder zum kinnlangen Bob zurück. :)

    GLG aus dem Osten der Stadt von der Frau U.

    6. August 2018 at 23:06
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