Follow me:

Mineral Foundation von Marie W.

// Werbung ohne Auftrag da Markennennung- Alle Produkte wurden selbst bezahlt//

Vor etwa zwei Monaten war es passiert: Meine Mineral Foundation von Andrea Biedermann, sehr geliebt und beinahe täglich verwendet, war endgültig aufgebraucht. Gut, damit musste ich natürlich rechnen, hatte sie mir doch beinahe 1 1/2 Jahre gute Dienste geleistet und mich sogar an meinem Hochzeitstag begleitet. 

Da ich ein sehr neugieriger Mensch bin und die Marke „Marie W.“ in vielen Blogkommentaren, Gesprächen und allgemein den sozialen Medien aufkam, entschloss ich mich, auch diese einmal zu testen. Die fünfte Mineral Make-up-Marke also. Eine hohe Deckkraft, ähnlich wie Andrea Biedermann, sollte sie laut Berichten haben, allerdings in nur drei Farbnuancen daherkommen. Konnte mich Marie W. ebenso wie Biedermann überzeugen?

 

 

Mineral Foundation von Marie W. 

1. Eckdaten

INCIs: Titanium Dioxide, Mica, Silica +/- [CI 77491, CI 77492, CI 77499, CI 77007]

Preis: 5g kosten 37€

Zertifierungen: NATRUE zertifiziert

Farbtöne: Marie W. hat 3 Farbtöne (Make-up Nr. 1, 2 und 3) im Sortiment, die allesamt auf den mitteleuropäischen Teint abgestimmt sind. Vom Schneewittchen, über einen hell bis mittleren, bis hin zum mittleren Teint sollte ein jeder fündig werden. Was ich an Mineral Foundation allgemein so mag, ist die Tatsache, dass der natürliche Hautton immer durchscheint. Wenn der Unterton (rot oder gelb) des Mineral Make-ups nicht total danebenliegt, dann passt sich die Foundation eigentlich recht gut an.

Für mich war schnell klar, dass Nuance Nr. 2 die Farbe der Wahl sein würde, da ich einen hellen, aber nicht überdurchschnittlich hellen Hautton mit neutralen Untertönen habe. Diese Wahl habe ich nicht bereut, denn Make-up Nr. 2 verschmilzt nahezu unsichtbar mit meiner Haut. Genau so soll es sein!

 

 

2. Erster Eindruck

Die Foundation kommt in einer bruchsicheren Verpackung daher, die mit einem verschließbaren Siebeinsatz ausgestattet ist. Perfekt also, um sie auch auf Reisen mitführen zu können. Ich konnte nicht widerstehen und habe mir auch das passende Puderschälchen bestellt, dessen Boden das Logo, eine schwarze Katze, ziert. Wer meinen Instagram-Account schon länger verfolgt, der weiß, dass ich schwarze Katzen liebe, da ich selber eine besitze. Sie wohnt zwar nicht bei mir, sondern in meinem Elternhaus, aber nichtsdestotrotz ist sie mein Ein und Alles.

Bis dato hatte ich meine Mineral Foundation stets auf eine kleine Untertasse aus Porzellan gestreut und dann mit dem Kabukipinsel aufgenommen. Das Schälchen, ebenfalls aus Porzellan, gefällt mir aber um Einiges besser. Es können keine feinen Puderpartikel herumgewirbelt werden, alles bleibt an seinem Platz, sieht hübsch aus und ist leicht zu reinigen.

 

3. Auftrag

Die Vorbereitung des Gesichts vor dem Auftragen von (Mineral) Make-up ist immer gleich: Gesicht reinigen, erfrischen (ich nehme sehr gerne Rosenwasser), optional ein Serum auftragen und die Feuchtigkeit mit einem Öl oder einer Creme einschließen.

Marie W. empfiehlt, wirklich nur eine Messerspitze voll Produkt in das Schälchen zu streuen, den Pinsel darin zu schwenken, ihn anschließend auf einem festen Untergrund mit den Haaren nach oben aufzuklopfen und dann mit dem Auftragen zu beginnen. Ich beginne stets in der Mitte meines Gesichts, da ich dort erfahrungsgemäß die meisten Rötungen habe.

Das Auftragen und Verblenden geht spielend von der Hand und es darf ruhig ordentlich mit Druck gearbeitet werden.

 

4. Ergebnis

Das Ergebnis ist sehr natürlich. Gehe ich mit der empfohlenen Menge, also der einen Messerspitze, über mein komplettes Gesicht, dann erscheint meine Haut weichgezeichnet, ausgeglichen und zart. Sie ist nicht stumpf, nicht matt, sondern sieht wie ebene, nahezu ungeschminkte Haut aus. Der Farbton passt perfekt zu meiner natürlich hellen, ungebräunten Haut. Mir gefällt das Ergebnis sehr gut, wenn meine Haut sowieso ruhig ist. Dann reicht der alleinige Auftrag, ohne zusätzlich Produkt oder einen separaten Concealer verwenden zu müssen.

Ist meine Haut jedoch zyklusbedingt unruhig und hat einige Unreinheiten, dann reicht ein Auftrag in der Deckkraft nicht aus. Ich muss in diesem Fall noch einmal Produkt aufnehmen und den Vorgang wiederholen.

 

 

5. Fazit und Vergleich zu Andrea Biedermann

Hui, ich bin mir ehrlicherweise nicht sicher, wie mein Fazit und insbesondere der Vergleich zur Mineral Foundation von Andrea Biedermann ausfällt. Schauen wir mal:

 

Marie W.:

– sehr natürliches Finish mit leichtem Glow (+)

– schwächere Deckkraft als bei Andrea Biedermann (-)

– höherer Verbrauch von Produkt (-)

Andrea Biedermann:

– wesentlich höhere Deckkraft mit einem Auftrag (+)

– Finish ein wenig matter als bei Marie W. (-)

– Produkt ist ein wenig günstiger (+)

 

Eine schwere Entscheidung, wie ihr seht, zumal die Inhaltsstoffe identisch sind. Es herrscht ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Andrea Biedermann haarscharf die Nase vorn hat. Meiner bescheidenen Meinung jedenfalls. :-)

Ich möchte die Mineral Foundation von Marie W. keinesfalls abwerten, denn sie gefällt mir ebenfalls ausgesprochen gut. Jede Haut ist anders und jeder hat andere Bedürfnisse und Ansprüche.

Wer auf ein sehr natürliches, glowy Finish steht und seine Haut nur leicht ausgleichen möchte, wird mit diesem Produkt sicherlich sehr glücklich werden. An guten „Hauttagen“ oder an Tagen, an denen ich sehr natürlich wirken möchte, tut das Make-up einen wunderbaren Dienst. Möchte ich jedoch ein sehr ebenes Ergebnis erzielen, und das gerne auch recht flink, dann ziehe ich die Foundation von Andrea Biedermann vor.

Mehr Meinungen zur Marie W.-Foundation gibt es bei Frl. Immergrün, Naturalbeauty und Puraliv.

 

Was habt Ihr für Erfahrungen mit Marie W. gemacht? Wählt Ihr Eure Foundation lieber aus vielen Farbtönen aus, oder sagt Euch die reduzierte Farbwahl bei Marie W. eher zu?

 

 

Previous Post Next Post

Vielleicht interessiert Dich auch das:

4 Comments

  • Reply Kati

    Ich liebe die MF von marie w. und ähnlich wie du konnte ich ebenfalls nicht widerstehen, das hübsche Schälchen zu bestellen :) ich hab allerdings den hellsten Ton, der mir im Winter perfekt passt.
    Liebe Grüße,
    Kati

    11. September 2018 at 10:37
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Das Schälchen ist Zucker! Und irgendwie sind wir Bloggerinnen ja (fast) alle Katzenbesitzer oder zumindest Katzenfans, oder? Schon lustig.:-)
      Liebe Grüße,
      Meike

      23. September 2018 at 12:29
  • Reply Green Shades of Red

    Awwww, diese Schale ist einfach zum Knutschen. <3
    Danke dir für deine Gegenüberstellung, die war sehr aufschlussreich. Nach deiner Beschreibung würde ich mit meiner Mischhaut eher höhere Deckkraft und mattiertes Finish bevorzugen – und somit Richtung Andrea Biedermann gehen.

    Ich finde es immer wieder irre, wie unterschiedlich die Mineral Foundations verschiedener Marken trotz eigentlich gleicher Basis doch in Deckkraft und Finish wirken können und empfinde die in der Regel bei MFs sehr ausufernde Bandbreite an Nuancen manchmal als Fluch und Segen zugleich.
    Von daher ist es doch irgendwie praktisch, dass es bei Andrea Biedermann kleine Samples und bei Marie W. nur drei Farben zur Auswahl gibt, die dann auch passen. ,)
    Die Farbdarstellung einiger Mineral Foundations sind teils für den Einsteiger ein absoluter Irrgarten – ich habe mich beim Kauf auch schon ordentlich im Ton vergriffen und lobe mir die Aufteilung in warme, kalt und neutral bei Everyday Minerals. Ganz schwierig ist die Farbauswahl bei Inika, wobei ich die MFs sehr gern wegen ihrer guten Deckkraft mag.

    Ganz liebe Grüße,
    Sandra

    12. September 2018 at 13:17
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Liebe Sandra,
      ja, die Unterschiede sind wirklich frappierend, sowohl was die verschiedenen Marken, als auch was die Farbtöne innerhalb einer Marke angeht…Ich hätte eigentlich gedacht, Marie W. wäre sehr deckend, nachdem, was ich von anderen Bloggerinnen gelesen hatte. Biedermann schlägt Marie W. da aber um Längen, muss ich sagen. Aber nicht jeder mag es sehr deckend, von daher ist es reine Geschmackssache. :-)
      Liebe Grüße,
      Meike

      23. September 2018 at 12:28

    Leave a Reply

    ""