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Getestet: Deocremes von Ponyhütchen [Review]

Vor einiger Zeit habe ich hier über die Deocremes von Wolkenseifen und Soaparella berichtet und auf beide Cremes ein Loblied gesungen.

Ich bin immer noch schwer begeistert von dem Konzept und der Wirkung solcher Deodorants und wollte aus diesem Grund Deocremes einer weiteren Firma unter die Lupe nehmen.
Gefühlt eine Million Firmen vertreiben diese mittlerweile, was die Auswahl nicht leichter macht. Meine Wahl fiel auf die Firma Ponyhütchen aus der Schweiz.

INCIs der Deocreme „A perfect match(a)“

Inhaltsstoffe und Wirkungsweise sind mit den Deocremes von Wolkenseifen und Soaparella natürlich eng verwandt: Sheabutter, Kokosöl sowie Bio-Macadamiaöl dienen der Pflege der empfindlichen Achseln, Natron und Zinkoxid arbeiten gegen den Schweißgeruch. Auch hier wird das Schwitzen als solches nicht unterbunden, da die Schweißdrüsen durch die Inhaltsstoffe nicht verengt werden.

Die Deodorants von Ponyhütchen kommen in drei Größen daher: Als Probe (5 ml), als travel size (25 ml) und als full size (50 ml).
Ich habe mich für ein full size Deo namens „A perfect match(a)“, sowie zwei Proben („Sommermädchen“ und „Rock-A-Hula“) entschieden. Die Verpackung ist mädchenhaft zart-verspielt und trifft so genau meinen Geschmack.

Düfte zu beschreiben ist stets ein schwieriges Unterfangen, aber von „A perfect match(a)“ waren mein Freund und ich einstimmig so begeistert, dass wir es auch gemeinsam benutzen werden. Es duftet zitronig frisch, jedoch auf eine sehr unaufdringliche Art und Weise, da ein leicht herber Unterton wahrnehmbar ist, was wohl auf den grünen Tee zurückzuführen ist. Der ideale Sommerduft!
„Rock-A-Hula“ hat mich ebenfalls sehr begeistert. Frische gepaart mit einem Hauch fruchtiger Süße. „Sommermädchen“ hingegen schmeichelt meiner Nase nicht, mir persönlich ist die Ylang-Ylang-Note hier viel zu markant.

Der Auftrag gestaltet sich wie bei den Deocremes anderer Marken auch: Eine Erbse pro Achsel genügt vollkommen.
Auffällig fand ich die Konsistenz der Creme: Empfand ich diese bei Wolkenseifen schon als fein, bei Soaparella noch einen Tick feiner, so verdient diese Deocreme in puncto Konsistenz die Krone, denn sie ist definitiv am zartesten. Natürlich sind minimale Körnchen beim Verreiben der Creme spürbar, aber hier merkt man das dreimalige Mahlen der Wirkstoffe wirklich. Sie ist sogar leicht flüssig, was den Auftrag auf trockener Haut merklich erleichtert.

Fein, feiner, am feinsten: Links Wolkenseifen, in der Mitte Soaparella, rechts Ponyhütchen

Meine Haut hat das Deo sehr gut vertragen und der Schutz vor unangenehmem Schweißgeruch war ebenso zuverlässig gegeben wie bei den Konkurrenten.

Mein Fazit: In der Wirkung unterscheiden sich die Deocremes der drei von mir getesteten Hersteller wenig bis gar nicht. Das Angebot an Duftrichtungen ist jeweils so breit gefächert, dass wohl jede(r) den für sich passenden Favoriten findet.
Bleiben Konsistenz und Design als Kriterien. Wie eben schon geschildert, gefällt mir die Konsistenz bei Ponyhütchen am besten, während ich vom rein ästhetischen Aspekt noch immer Wolkenseifen den klitzekleinen Vorzug vor Ponyhütchen gebe.

Was meint Ihr? Habt Ihr schon einen oder auch mehrere der von mir genannten Hersteller ausprobiert und wenn ja, wie ist Eurer Fazit?

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2 Comments

  • Reply Projekt Schminkumstellung

    Ich mag meine Ponyhütchen Deos auch sehr gern (: . Mein Duftfavorit ist Waldnebel, aber ich mag auch Kokosnuss, Blütenzauber und Cherry Blossom sehr gern.
    Allgemein war ich erstaunt wie gut mir die Düfte gefielen…ich bin sonst eher pingelig was das angeht x) .
    Neben Ponyhütchen habe ich Waldfussel und Schmidt's getestet, die sich in der Konsistenz alle sehr unterscheiden. Auch hier ist Ponyhütchen definitiv am feinsten, aber im Sommer durch das extreme Schmilzen nicht immer am besten ^^ . Liebe Grüße (: .

    27. Juli 2015 at 20:32
    • Reply DurchgrueneAugen

      Oha, dann gibt es ja noch einiges zum Testen! ;-)
      Das Schmilzen kann man gut umgehen, indem man das Deo an besonders heißen Tagen im Kühlschrank lagert. Dann ist es quasi streichfest, aber immer noch zart.
      Liebe Grüße!

      28. Juli 2015 at 10:49

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