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Getestet: Deocremes von Wolkenseifen und Soaparella [Review]

Die Temperaturen steigen und damit auch die Wichtigkeit eines guten Deodorants.
Wer die Wahl hat, hat die Qual, denn die Masse an Produkten vor dem Drogerie-Regal ist schier überwältigend. Ich stand dort so manches Mal gewiss 10 Minuten und konnte mich nicht entscheiden ob ich eher zum Deoroller oder zum Spray greifen sollte, ob es die gewohnte Marke oder doch eher was Neues sein sollte….Und gut riechen sollte es dann natürlich auch noch!

Egal wie ich mich letztendlich entschied, eines blieb immer gleich: Gegen Abend waren die T-shirts feucht unter den Achseln und taufrisch habe ich auch nicht mehr geduftet. Unangenehm. Die (in den damals von mir verwendeten Deodorants) enthaltenen Aluminiumsalze sollten genau diese Auswirkungen der Hitze verhindern, indem sie die Schweißbildung hemmen. Wo kein Schweiß, da kein Geruch. Wie gesagt, bei mir funktionierte dieser in der Theorie so schöne Gedanke nicht.

Vor zwei Jahren dann stieß ich auf die Deocremes von Wolkenseifen:

 

 Links die Deocreme meines Freundes „Masculine, rechts meine „Perfect Day“

 

Sie kommen in flachen Dosen zu 25 oder 50 ml daher und bestechen durch ihr hübsches Design im Vintage-Look. Es gibt eine sehr große Auswahl an Düften, sowohl Unisex-Düfte, als auch welche für die Damen sowie die Herren der Schöpfung. Gänzlich Unentschlossene haben sogar die Möglichkeit, ein Probenset von allen erhältlichen Deocremes zu bestellen, um sich durch das ganze Sortiment schnuppern zu können.
Alle Deocremes sind vegan und basieren primär auf Sheabutter, Natron und Stärke. Sie kommen ohne Aluminiumsalze aus, was die Geruchs-aber nicht die Schweißbildung hemmt. Die Deocremes schreiben sich also nicht auf die Fahnen, nasse Flecken auf der Kleidung verhindern zu können. Diese Flecken sind zwar nicht gerade ansehnlich, verglichen mit unangenehmem Schweißgeruch aber meiner Meinung nach das kleinere Übel.

 

INCIs der Deocreme „Perfect Day“ von Wolkenseifen

 

Es ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, vom Deoroller auf Deocremes umzusteigen, da man nach dem Auftragen der Creme Reste an den Fingern hat und sofort Händewaschen muss. Auch musste ich mich von der „viel hilft auch viel“-Mentalität verabschieden, da wirklich eine erbsengroße Menge pro Achsel ausreicht. Mehr kann die Haut sogar irritieren und reizen, was sich bei mir in Form von roten Knubbelchen gezeigt hat. Ich habe dann einige Tage mit den Deocremes pausiert bis sie abgeklungen sind und dann mit der bereits erwähnten Dosis von je einer Erbse pro Achsel weitergemacht. Seitdem habe ich keine Probleme mit der Haut an den Achseln.
Die Konsistenz ist ein wenig körnig, was sich aber nur zwischen den Fingern bemerkbar macht, beim Verreiben unter der Achsel wird die Masse homogen. Sie weißelt auf der Haut, jedoch nicht auf den Kleidungsstücken, was ein ganz großes Plus ist. Vor der Verwendung von Deocremes hatte ich immer gelbe Ränder auf meinen Shirts, die auch durch noch so sorgfältige Wäsche nicht verschwanden. Dieses Problem hat sich in Luft aufgelöst.

Das Wichtigste von allem aber: Man riecht nicht!
Oder, anders gesagt, man riecht doch, aber ausschließlich und wahrhaftig nur nach dem tollen Duft der Cremes, und das völlig unabhängig vom Aktivitäts-und Hitzelevel des Tages und auch nach ganz vielen Stunden.
Da das noch kein anderes Deodorant, geschweige denn Antitranspirant, bisher geschafft hat, denke ich nicht, dass ich Deocremes als solchen jemals untreu werden könnte.

Untreu werde ich nur, was den Hersteller der Cremes betrifft, denn außer Wolkenseifen gibt es noch weitere Firmen, die Deocremes vertreiben.
Aus Neugierde habe ich kürzlich bei Soaparella vorbeigeschaut und mir eine kleine Dose für mich, sowie zwei für meinen Freund bestellt.

 

Soaparella: „Wave“ und „Epices & Bergamote“ sind eigentlich Unisexdüfte, habe ich aber für meinen Freund bestellt, „Rice Flower“ ist ein Damenduft für mich.

 

Handhabung und Wirkung unterscheiden sich nicht von den Deocremes von Wolkenseifen und auch Soaparella bietet sehr viele Duftnoten an, was die Auswahl erschwert. Hier kann man zwischen 15, 30, sowie 60 ml Dosen wählen.

INCIs der Decoreme Rice Flower von Soaparella

 

Genau wie Wolkenseifen verzichtet auch Soaparella auf Aluminiumsalze, Alkohol und Konservierungsstoffe. Die Cremes basieren auf Mangobutter, Arganöl, Natron, Stärke und Zinkoxid. Das Loblied, was ich auf Deocremes von Wolkenseifen gesungen habe, lässt sich ohne Weiteres auf jene von Soaparella übertragen. Keine gelben Ränder auf der Kleidung und ein Wohlgeruch unter den Achseln, was will man mehr?
Die Konsistenz der Creme scheint mir bei Soaparella feiner als bei Wolkenseifen zu sein, sie fühlt sich deutlich weniger körnig zwischen den Fingern an, was mir persönlich besser gefällt.
Dafür habe ich das Gefühl, dass die Achseln ein wenig schneller feucht werden, als das bei Wolkenseifen der Fall ist.

Fazit: Hübscheres Design der Dosen und etwas verlangsamtes Feuchtwerden der Achseln bei Wolkenseifen, feinere Konsistenz bei Soaparella.
Tolle Düfte, große Auswahl und kein Mief bei Beiden. Ich werde mich also fröhlich weiter durch das Sortiment beider Hersteller testen.

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4 Comments

  • Reply Lady Sara

    Hi dein Beitrag war mal wieder super interessant. :-)
    Ich benutze seit ca einem halben Jahr auch Deocremes und bin, wie du, total begeistert. Da bei mir auch die stärksten Deos das Schwitzen nicht verhindern konnten und ich keine Lust mehr auf die Aluminiumsalze hatte, beschloss ich, mir eine Deocreme zuzulegen. Bin wie gesagt total begeistert und werde auf jeden Fall dabeii bleiben :-).
    Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei, wenn du Lust hast.
    Lg Sara

    7. Mai 2015 at 22:35
  • Reply DurchgrueneAugen

    Hallo Sara, vielen Dank für Deinen Beitrag! :-)
    Ich hab schon so manches Mal auf Deinen schönen Blog geguckt und auch mal einen Kommentar da gelassen. Noch nicht gesehen? ;-)
    Hast Du einen Lieblingsduft von den Wolkenseifen-Deocremes?
    LG
    Meike

    8. Mai 2015 at 9:31
    • Reply Lady Sara

      Hallo Meike. Mein Lieblingsduft ist die Traumstundendeocreme. Die riecht echt den ganzem Tag :-)
      Hatte auch eine andere als Probe (weis nur leider nicht mehr wie sie hiess), die war allerdings nicht so toll wie die Traumstunden :-).
      Bei welchem Beitrag hast du denn kommentiert? Muss ich nochmal alles durchforsten :-D
      Lg Sara

      8. Mai 2015 at 19:46
    • Reply DurchgrueneAugen

      Huhu Sara, es war der Heymountain-Beitrag! ;-) Traumstunden hatte ich auch, toller Duft!
      LG Meike

      8. Mai 2015 at 20:07

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