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Geliebt im September/Oktober: Schmackhaftes und Pflege [Herbstedition]

Einer meiner absoluten Lieblingsmonate, der Oktober, ist nun leider vorbei. Auch wenn er uns in Berlin dieses Jahr nicht mit so vielen goldenen Sonnenstunden wie letztes Jahr verwöhnt hat, habe ich ihn sehr genossen. Der Indian Summer mit all seinen leuchtenden Farben ist einfach immer wieder eine Augenweide. 

Welche herbstliche Lebensmittel und Pflegeprodukte mich die letzten beiden Monate begleiteten und mich gewiss auch durch die dunkle Jahreszeit bringen werden, erfahrt Ihr hier:

 

Schmackhaftes

1. Goldene Kurkuma von Pukka

Inhaltsstoffe: Kurkuma-Wurzel (40%), Suoi Gang Grüntee (20%), Süßholzwurzel, Kardamomkapseln, Wilde Vana Tulsiblätter, natürliches Zitronenaroma (6%), ganze Zitrone (6%)

Schon lustig: Sobald die Abende kühler und dunkler werden, überkommt selbst so manchem passionierten Kaffeetrinker die Lust auf wärmende Tees. Es ist aber auch zu wohlig, die Hände bei Kuscheldecke und Kerzenschein um eine Teetasse zu legen und sich an dem aufsteigenden Dampf und Duft zu erfreuen. Tees von Pukka stehen bei mir hoch im Kurs. Optisch sind sie mit dem hübschen Packaging schon ein Genuss, geschmacklich enttäuschen sie ebenso wenig. Die Geschmacksrichtung „Goldene Kurkuma“ schmeckt so wohltuend anders: Leicht erdig, scharf, und doch frisch und zart. Eine Komposition, die ich so noch nicht geschmeckt habe und die unheimlich gut tut. Die Süßholzwurzel schmeckt man hier kaum heraus, was mir sehr entgegenkommt, da ich diese Süße eher aufdringlich finde. Die Kurkuma ist ein tolles Gewürz und macht einen tollen Tee! Hier fällt mir ein, dass ich die „goldene Milch“ mit frischer Kurkuma unbedingt einmal ausprobieren möchte…

 

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2. Leinöl vom Ölwerk

Bei Leinöl scheiden sich ja die Geister: Man liebt oder hasst es. Ich musste ich mich anfangs auch an den leicht bitteren, „heuigen“ Geschmack gewöhnen, empfinde ihn aber mittlerweile als äußerst lecker. Ausprobiert habe ich schon viele Öle, hängengeblieben bin ich bei diesem hier: Das Leinöl der Berliner Manufaktur Ölwerk. Das Ölwerk bietet ein großes Spektrum an kaltgepressten Ölen in Bio-Qualität an, die nach der Pressung nicht weiterbehandelt, sondern nach einer Ruhephase frisch abgefüllt werden. Gepresst wird mehrmals die Woche je nach Bedarf, so dass der Kunde ein wirklich hochwertiges, frisches Produkt erhält. Das Leinöl schmeckt unwiderstehlich sanft und nussig. Ohne Übertreibung das beste Leinöl, was ich bisher gekostet habe. Gekauft habe ich es bei Denn`s, möchte aber unbedingt einmal direkt dorthin. Ein wirklich unterstützenswertes, lokales Unternehmen.

 

3. Mandelmus braun von dm Bio

Ich mag kein Marzipan, aber ich liebe Mandeln und Mandelmus. Bis vor kurzem habe ich stets das weiße Mandelmus ohne Schale gekauft, mittlerweile bin ich aber beim dritten Glas des braunen Pendants angelangt. Wie kommts? Ich finde, dass das braune Mandelmus kräftiger und intensiver nach Mandeln duftet und schmeckt. Zugleich ist es günstiger, was es zu einer Win-win-Situation für mich macht. Ich rühre das Mus gerne in meinen Porridge oder Smoothie oder verwende es als Brotaufstrich, gerne zusammen mit Samba Dark von Rapunzel. Hmm!

 

Pflege

1. Cajeput Pure Balance Shampoo von Less is more*

Inhaltsstoffe: Hier gehts lang

Dieses Shampoo der österreichischen Marke Less is more habe ich erst 4mal verwendet, bin aber schnell zum absoluten Fan mutiert. Die gelige Textur des Shampoos verwandelt sich in Kontakt mit Wasser zu einem cremigen Schaum, der, überraschend für ein NK-Produkt, recht üppig daherkommt. Normalerweise verwende ich bei meinen Diven eher sehr reichhaltige, milde Shampoos, die für trockene und strapazierte Haare konzipiert sind. Hier habe ich der Empfehlung der Firma vertraut und einen Allrounder für jeden Haartyp erhalten, der angenehm krautig/erdig und zugleich sehr frisch duftet, was an dem ätherischen Öl Cajeput liegt. Der Geruch erinnert an Pfefferminze und/oder Eukalyptus und erfrischt nicht nur die Kopfhaut, sondern auch den Geist. Meine Haare werden wunderbar sauber und unglaublich weich und seidig von diesem Shampoo, auch ohne vorherige oder anschließende Pflege. Ich muss zugeben, ich war vor dem ersten Gebrauch skeptisch, gerade im Hinblick auf das enthaltene Sodium Lauryl Sulfoacetate. Wenn das Ergebnis aber auf voller Linie überzeugt, dann sollte man seinem Bauch,- oder hier Kopfgefühl vertrauen, wie ich finde. Liv von Puraliv ist übrigens auch ein großer Fan.

 

aufgebraucht less is more, vegane pflege und lovely day

 

2. Organic Sheabutter und Hanfsamenöl von Vegane Pflege

Dieses Produkt besteht wirklich nur aus unraffinierter Sheabutter sowie Hanfsamenöl ohne zusätzliche Duftstoffe. Ich habe mir von der Sheabutter und speziell dem entzündungshemmenden Hanföl Hilfe bezüglich meiner lästigen Reibeisenhaut erhofft, die seit 2 Jahren meine Ober-und Unterarme ziert. Nach dem Duschen oder Baden entnehme ich ein wenig von der Butter aus dem Glastiegel und massiere es in meine noch feuchte Haut ein. Als ein Naturprodukt ist die Sheabutter nicht emulgiert oder gleich „streichfähig“, sondern anfangs ein bisschen krümelig, was sich aber sehr schnell gibt. In Verbindung mit der Körperwärme umhüllt sie die Haut mit einem schützenden Film, beruhigt, und macht sie weich. Noch am nächsten Tag fühlt meine Haut sich eingecremt an und auch die Rötungen verblassen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Produkt, kann aber leider dem Geruch der unraffinierten Sheabutter rein gar nichts abgewinnen, was das Procedere des Eincremens weniger angenehm macht. Da die Resultate aber überzeugen, nehme ich das gern in Kauf.

 

3. Hyaluron+Bloom Face Toner von Lovely Day

Inhaltsstoffe: Aqua, Aloe Barbadensis Gel, Rosa Damascena Flower Water, Glycerin, Matricaria Chamomilla Flower Water, Hibiscus Sabdariffa Flower Extract, Gluconolactone, Lactobacillus Ferment, Sodium Hyaluronate, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Citric Acid 

Lovely Day, formerly known as Lovely Day Botanicals, ist eine kleine aber äußerst feine Berliner Manufaktur, die in ihrem Online-Shop vegane Naturkosmetik in wunderhübschem Gewand anbietet. Ich habe vor einiger Zeit bei Elisabeth Green drei Produkte gewonnen: Besagten Toner, die passende Hyaluron+Bloom Pink Clay Mask und einen zarten Nektar. Gefallen tun mir alle Mittelchen sehr, der Toner sticht für mich jedoch heraus. Er duftet unheimlich gut, enthält keinen Alkohol und erfrischt die Haut nach der Reinigung mit Rosenblütenwasser, Aloe Vera, Kamille, PHA Fruchtsäuren sowie veganer Hyaluronsäure. Toner sind mir in letzter Zeit immer wichtiger geworden, ich mag einfach das Gefühl, noch einmal mit einem Pad über das Gesicht zu gehen und etwaige Make-up Reste und den Kalk aus der Leitung zu entfernen. Dieser Toner beruhigt meine Haut und erfrischt sie sanft, ohne sie auszutrocknen.

*Das Shampoo wurde mir von Less is more kosten-und bedingungslos für meinen Blog zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

 

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Was sind Eure Herbst-Favoriten? Kennt Ihr einige der erwähnten Produkte?

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4 Comments

  • Reply Pandas Mum

    Ich bin ja total auf den Geschmack der Goldenen Milch gekommen, da spricht mich der Pukka Tee jetzt auch spontan an :D Leider bin ich letztes Jahr beim Tee Einkauf ein bisschen eskaliert und werde erstmal die vorhandenen leertrinken ;) Nach dem Mandelmus muss ich auch noch ausschau halten, das habe ich noch gar nicht entdeckt! Ach, sehr schöne Lieblinge hast du da!
    Liebe Grüße

    1. November 2016 at 19:55
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Kurkuma ist ja seit geraumer Zeit in aller Munde…Im wahrsten Sinne des Wortes. ;-) Ich habe es bislang immer nur als Gewürz im Essen verwendet, aber das mit der Goldenen Milch reizt mich sehr. Probiere ich spätestens am Wochenende mal aus. Der Pukka-Tee ist wirklich unheimlich lecker. :-)
      Liebe Grüße!

      2. November 2016 at 14:14
  • Reply Andrea

    Ich muss zugeben, so wirkliche Herbstfavoriten habe ich gar nicht. Was allerdings immer wieder den Weg in meinen Haushalt findet, sobald es kälter wird, ist der Yogi Tee Schoko Chai. Ich finde den einfach unglaublich lecker!
    Liebe Grüße!

    2. November 2016 at 13:18
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Ich glaube, den Tee hatte ich schon mal und mochte ihn auch. Ich mag es nur nicht, wenn die Süßholzwurzel so durchkommt geschmacklich, die hat irgendeinen Nachgeschmack, den ich nicht mag.
      Yogi Tee Classic muss aber jeden Herbst/Winter sein. Lecker! Allein der Geruch ist schon köstlich.
      Liebe Grüße zurück!

      2. November 2016 at 14:15

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