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Bild von meinem Patenkind vom reaev, Elefant Malima

Unsere Elefanten-Patenschaft bei R.E.A.e.v.

Darf ich vorstellen? Die hübsche junge Dame auf dem Foto hört auf den Namen Malima und ist seit dem 5. Januar das Paten“kind“ von meinem Mann und mir. Malima ist eine Waise, die im Alter von fünf Monaten völlig ausgetrocknet in Tsavo/Kenia aufgefunden und gerettet wurde. Seitdem wird sie in der Nairobi-Nursery betreut und darf zusammen mit anderen Elefanten-Babys spielen, lernen und wachsen. 

Warum eine Elefanten-Patenschaft?

Elefanten, die sanften Dickhäuter, übten schon immer eine große Faszination auf mich aus. Wann immer ich als Kind in den Genuss ihres Anblicks kam, sei es im Zirkus oder im Zoo, war ich gefesselt und beeindruckt.

Seit geraumer Zeit sehe ich Zoobesuche recht kritisch (Tiere im Zirkus sowieso) und schaue mir deshalb alternativ lieber gute Dokumentationen an, die mir Lebensraum und Lebensart von (exotischen) Tieren nahebringen. So geschehen auch Anfang Januar, als ich zusammen mit meinem Herzmenschen die Doku „Naledi-Ein Elefantenleben“ sah, die uns zu Tränen rührte.

Klar, theoretisch weiß man über die widerwärtige Jagd nach Elfenbein und deren Auswirkung auf den Bestand an Elefanten ganz gut Bescheid. Es fühlt sich aber anders an, wenn man die Tiere, sei es auch nur durch eine Filmkamera, in freier Wildbahn sieht, sich an ihrer Schönheit freut und dann der Kadaver gewahr wird, die die Jäger hinterlassen. Sehr oft werden dabei Elefantenmütter getötet, deren hilflose Babys, welche bis zum Alter von 2 Jahren noch auf Muttermilch angewiesen sind, ohne Rettung ebenfalls zum Tode verurteilt sind.

Oft braucht es die Gefühlsebene, um wachgerüttelt zu werden, so jedenfalls in unserem Fall. Ich begann, mich bezüglich Hilfsorganisationen zu informieren und landete nach einiger Recherche bei dem Verein „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“

 

Patenschaftsurkunde von reaev für den Elefanten Malima

Unsere Patenschaftsurkunde für Malima

 

Warum gerade der Verein Rettet die Elefanten Afrikas e.V.?

Ich finde es großartig, dass die Hilfe hier direkt dort ankommt, wo sie benötigt wird: Bei der Rettung und Betreuung der verwaisten Elefanten-Babys.

Der Verein unterhält viele Projekte und arbeitet u.a. seit Jahrzehnten eng mit dem David Sheldrick Wildlife Trust (DWST) zusammen, den Daphne Sheldrick 1977 zu Ehren ihres früh verstorbenen Mannes gegründet hatte. Damals zog sie einige wenige Elefanten-Kinder in ein paar Ställen neben ihrem Privathaus groß. Mittlerweile wuseln hier, nur 10 km von Nairobi entfernt, über 30 Elefanten herum und werden von nahezu ebenso vielen Nursery-Keepern liebevoll aufgepäppelt. Diese Keeper sind rund um die Uhr für die Kleinen da und schlafen sogar mit im Stall, damit die kleinen Rüssel immer, wie bei ihrer Mutter auch, Körperkontakt vorfinden.

Etwa 2 Jahre verbleiben sie in diesen „Kindergärten“, ehe es in den Tsavo-East-Nationalpark geht, wo der DWST zwei Auswilderungsstationen (Voi und Ithumba) betreibt. Dort bereiten sich die Kleinen zusammen mit älteren Elefanten-Waisen auf das Leben mit den wilden Herden vor, in das sie mit etwa 8-9 Jahren schließlich entlassen werden.

 

Ein Elefant aus Holz

 

Die Patenschaft

Wer Lust hat, sich über die Konditionen und Details zur Patenschaft zu informieren, kann dies eingehend hier tun.

Es versteht sich von selbst, dass es pro Waisenbaby viele viele Paten braucht, um die anfallenden Kosten zu decken. Als wir die Liste der Waisen durchgegangen sind, blieb unser Blick schließlich bei „unserem“ Waisen, der kleinen Malima hängen. Warum wir gerade sie gewählt haben? Neben der Tatsache, dass sie verdammt niedlich ist, was auf die anderen Elefanten-Babys aber genauso zutrifft, war es ihr Geburtsdatum. „Hey, das ist ja auch mein Geburtstag!“ rief mein Mann aus. Tja, das war natürlich ein Zeichen. Oftmals werden solche Entscheidungen eben genau so aus dem Bauch heraus getroffen.

Es gibt so viele Projekte und Tiere, die man noch gerne unterstützen würde. Welche Tiere liegen Euch besonders am Herzen?

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2 Comments

  • Reply strawberrymouse

    Alle ;)
    Aber die Idee ist wirklich klasse, die merke ich mir. Die Mama meines Freundes ist nämlich ein riesiger Elefanten-Fan und bekommt so ziemlich alles mit Elefanten. Irgendwann reicht es dann ja auch mal, deshalb ist dies umso schöner!

    17. Januar 2018 at 21:53
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Ich finde es auch klasse. Natürlich kommt das Geld dem gesamten Projekt zugute, aber dennoch hat man das Gefühl, man hat „seinen“ kleinen Elefanten. :-) Das Budget kann man ja wunderbar anpassen, da der Mindestbeitrag pro Jahr nur 25,- EUR beträgt. Würde mich freuen, wenn die Mama deines Freundes auch bald „ihren“ Elefanten unterstützt. :-)

      20. Januar 2018 at 14:36

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