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Meine Haarpflege im Winter

Auch wenn es bis zum Winteranfang noch ein bisschen hin ist: Die Temperaturen sinken und man trägt wieder vermehrt Tücher und Schals. Die Langhaarigen unter Euch wissen, was das heißt: Filz-und Splissalarm!

Um die Gefahr zu bannen oder wenigstens zu minimieren, möchte ich im Rahmen dieses Haarbande-Posts meine Tipps und Tricks zur Haarpflege im Winter verraten.

 

 

Tragt die Haare (draußen) geschlossen

Es kann so simpel sein! Obwohl sich dieser Tipp eigentlich von selbst versteht, beherzige ich ihn nicht immer. Ich trage meine Haare einfach gerne offen und bin der Meinung, dass mir das auch besser steht. Dennoch macht es Sinn, die Haare im Winter vor mechanischer Reibung zu schützen, wie sie bei Kontakt mit Schals, Mantelkragen und Co oft auftritt.

Lege ich beim Nachhausekommen Schal und Mantel ab und trug mein Haar offen, dann habe ich zu 99.9 % einen Filzball aus verknoteten Haaren im Nacken, der sich nur mit viel Geduld und Gefriemel wieder aufdröseln lässt. Und es ziiiiiept! Unnötig zu erwähnen, dass mein ohnehin splissanfälliges Haar durch diese Behandlung noch mehr splisst und bricht.

Mein Kompromiss: Ich mache mir einen Dutt oder Pferdeschwanz für unterwegs und öffne diesen an Ort und Stelle wieder, wenn ich Mantel und Schal loswerden kann. Das Ganze natürlich auch retour. So kann ich offene Haare tragen und mich dennoch vor Haarschäden schützen.

 

 

Bringt Feuchtigkeit ins Haar!

Heizungsluft und der Wechsel von kalter zu warmer Luft trocknen nicht nur die Haut, sondern auch die Haare aus. Ein mögliches Resultat aus trockenen Haaren: Sie laden sich leicht statisch auf und stehen zu Berge. Das Tragen von Mützen verstärkt diesen Effekt nur noch. Gut, Mützen trage ich relativ selten, aber nichtsdestotrotz kenne ich das Problem aufgeladener und trockener Haare nur zu gut.

Was mir hilft: Pflege, Pflege, Pflege! Auch ich bin diesbezüglich oft faul, aber hier und da eine reichhaltige Haarkur bekomme ich hin. Am besten lasst Ihr sie über Nacht, oder zumindest ein paar Stunden, einwirken, damit die Feuchtigkeit tief ins Haar eindringen kann.

Da meine Haare sich über Proteine sehr freuen, mische ich mir, gerade im Winter, gerne ein Rosenwasser-Protein-Spray an. Es kann nach der Haarwäsche ins noch feuchte Haar, oder zwischendurch auf das trockene Haar, gesprüht werden und bändigt Frizz.

Für zwischendurch eignet sich eine Haarcreme oder ein Haaröl (oder jedes andere Öl) gut, um fliegende Haare anzulegen. Ich bearbeite damit auch meine Haarspitzen und streiche mir das Produkt in die Nackenhaare und die Unterwolle, um diese Partien vor Haarbruch zu schützen. Letztendlich ist es Geschmackssache, welche Konsistenzen Ihr benutzt. Auch eine Handcreme tut ihren Dienst, wenn sie nicht gerade vor Alkohol strotzt.

 

 

Ich benutze sehr gerne Haarcremes von Heymountain (Lucky Duck, hmmmmm) oder das Rose Serum* von Less is more. Letzteres ist ein PR-Sample, was sich vielseitig einsetzen lässt. Meistens entnehme ich der Pipette wenige Tropfen, verreibe sie zwischen meinen Händen und streiche damit über meine Längen und Spitzen. Den geringen, verbleibenden Rest bekommt mein Deckhaar ab, um elektrisierte Haare anzulegen und für Glanz zu sorgen. Hier passe ich aber sehr auf, nicht zuviel Serum zu verwenden, denn ich möchte ja nicht, dass meine Haare klätschig aussehen.

Man kann das auf Hagebuttensamen-, Jojoba-, Aprikosenkern-, und Kokosöl basierendem Serum aber auch als Haarkur verwenden oder die Kopfhaut über Nacht damit erfreuen. Der Duft nach Mandarine wirkt in der dunklen und kalten Jahreszeit fröhlich und stimmungsaufhellend, wie ich finde. Die Rose schnuppere ich kaum heraus, was mir gut gefällt, da ich nicht so wahnsinnig auf Rosenduft stehe.

Feuchtigkeit ist also immer gut, in welcher Form auch immer sie ins Haar geschleust wird.

 

Auf häufiges Föhnen der Haare verzichten

Diesen Hinweis gebe ich nur der Vollständigkeit halber, denn ich persönlich föhne meine Haare so gut wie nie. Haarwäschen finden deshalb abends oder am Wochenende statt, wenn ich meinem Schopf Zeit zum Trocknen geben kann.

Dennoch gehört dieser Tipp mit dazu, da Föhnen, speziell lange und/oder auf hoher Stufe, Haare und Kopfhaut noch mehr austrocknen kann. Sicherlich gibt es Situationen, in denen das Haarefönen unumgänglich ist, aber man sollte dann darauf achten, den Fön nicht zu nahe an Kopfhaut und Haare zu bringen. Rösten unerwünscht. :-)

 

Ich bin gespannt, was meine „Kolleginnen“ der Haarbande aus dem Thema „Haare im Winter“ gemacht haben. Habe sie sich, wie ich, auf die Haarpflege im Winter gestürzt, zeigen sie vielleicht schöne, winterliche Bilder ihrer Haare, oder haben sie eine ganz andere Idee gehabt? Schaut doch gerne mal auf dem Blog der Haarbande vorbei, da sind die Artikel meiner Mitstreiterinnen verlinkt.

*Dieses PR-Sample wurde mir kosten-und bedingungslos für meinen Blog zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Pflegt Ihr Eure Haare im Winter anders als im Sommer? Beherzigt Ihr die Tipps vielleicht schon längst?

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9 Comments

  • Reply Haare im Winter » Haarbande

    […] schwarze Schönheit Haarsaite Durch grüne Augen Braids.life Mexicolita Wuscheline Zauberisch (Artikel verspätet sich wegen technischer Probleme […]

    10. November 2017 at 18:01
  • Reply strawberrymouse

    Ich will es schon ewig machen…mal die Haarcremes von Heymountain testen. Irgendwie habe ich es aber bisher noch nicht geschafft

    12. November 2017 at 21:47
  • Reply Mexicolita

    Brrr, es ist aber auch frisch geworden.
    Ich habe ein bisschen geschmunzelt, als ich deinen Teil zum „Haare zusammenbinden bis man am Zielort angelangt ist“ gelesen habe, denn genau so mache ich das auch, damit ich auch vorzeigbar bin, wenn ich die Kapuze/ Mütze abnehme.
    In Sachen Feuchtigkeit hoch drei stimme ich dir auch zu, suche allerdings noch nach einer Möglichkeit, meine trockene Kopfhaut zu besänftigen, denn die leidet gerade am meisten.

    Lieben Gruß! .)

    13. November 2017 at 10:27
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Ich wusste, Du verstehst mich gut, denn Du bist ja wie ich auch eine „offene-Haare-Trägerin“. :-)
      Bezüglich trockener Kopfhaut: Das Less is more Rose Serum (genau wie andere Öle auch), kann man gut über Nacht in die Kopfhaut einarbeiten und dann normal auswaschen. Meine Kopfhaut ist auch recht trocken im Herbst/Winter, deswegen spreche ich aus Erfahrung. Ich finde auch die Khadi-Öle zu diesem Zweck großartig.

      Liebe Grüße!

      13. November 2017 at 11:23
  • Reply Valandriel Vanyar

    Haare hochstecken und gute Pflege sind Gold wert! Würde ich im Winter meine Haare täglich offen tragen, könnte ich sie im Frühling wohl abschneiden :(
    Geföhnt wird bei mir ohnehin selten – meist dann, wenn ich krank bin oder es wirklich mal eilig habe. Dann aber nur kurz und/oder auf Kaltstufe.

    Liebe Grüße
    Valandriel

    14. November 2017 at 11:46
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Ja, Haare zumindest öfter mal hoch, ist das Credo, was ich mir im Winter auf die Fahnen schreiben muss. :-)
      LG
      Meike

      20. November 2017 at 13:04
  • Reply Mny

    Bei der Feuchtigkeit sind wir uns ja alle einig irgendwie. Man könnte meinen dass es schon jeder in Deutschland wissen sollte – Trotzdem gehört es einfach da rein :)

    Die Haare draußen geschlossen halten ist auch ein guter Tipp. Für mich sind geflochtene Haare ja immer eine Lösung für alles. Auch für Frisuren im Winter. Was für eine Überraschung :)

    17. November 2017 at 12:19
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Das mit den geschlossenen Haaren finde ich extrem schlüssig und würde mir bestimmt auch helfen, nur bin ich, was Frisuren angeht, ein echter Noob. :-( Da würde ich mir wohl die Finger brechen. :-)
      Außerdem stehen mir offene Haare besser, weswegen ich mich damit auch wohler fühle…

      20. November 2017 at 13:05

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