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Kurkuma-Liebe im Herbst: Tees, Goldene Milch und Gesichtsmaske

Mit Kurkuma in den Herbst

Ist es schon Herbst oder noch Spätsommer? Irgendwie kann sich das Wetter hinsichtlich dieser Frage nicht so ganz entscheiden, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das letzte Wochenende mutete noch richtig sommerlich an und verführte zum Eis essen, im Gras sitzen und T-shirt tragen. Mittlerweile stürmt und regnet es in schöner Regelmäßigkeit. Wie gesagt, ich kann beiden Varianten einiges abgewinnen, freue mich aber auf güldene Spätsommertage, die hoffentlich noch kommen werden.

Mit sinkenden Temperaturen steigt ganz eindeutig meine Lust auf leckere Heißgetränke. Hier reden wir selbstverständlich nicht von Kaffee, denn dieser wird von mir zu jeder Tages-und Jahreszeit eifrig konsumiert. Nein, die Rede ist von Tees und einem köstlichen Getränk namens Goldene Milch. Ihr ahnt es schon, es dreht sich um die wunderbare Knolle Kurkuma.

Kurkuma, auch Gelbwurz, Gelber Ingwer, Safranwurz oder Curcuma genannt, wird in Indien bereits seit 4000 Jahren verwendet. Insbesondere dem Farbstoff Kurkumin werden entzündungshemmende, antivirale und antioxidative Wirkungen zugesprochen.

Ich möchte Euch in diesem Beitrag meine liebsten Getränke rund um das Gewürz und ein DIY für eine Gesichtsmaske mit Kurkuma vorstellen. Neben den hier gezeigten Ideen liebe ich es, Reis und Nudeln mit Kurkuma eine hübsche, satte Farbe zu geben. Überhaupt verwende ich das Gewürz sehr gerne zum Kochen und mag die exotische Note, die es beispielsweise auch Porridge verleiht. Nun aber zu den Getränken:

 

Köstliche Getränke mit Kurkuma

 

Tee und goldene Milch mit Kurkuma

 

Tee „Goldene Kurkuma“ von Pukka

Inhaltsstoffe: Kurkuma-Wurzel (40%), Suoi Gang Grüntee (20%), Süßholzwurzel, Kardamomkapseln, Wilde Vana Tulsiblätter, natürliches Zitronenaroma (6%), ganze Zitrone (6%)

Diesen Tee hatte ich bereits vor ca. einem Jahr in der Herbstedition meiner Lifestyle-Favoriten vorgestellt und kaufe ihn in den kühleren Jahreszeiten beständig nach. Eine nagelneue Packung steht nun bereit, denn dieser Tee hebt sich meiner Meinung nach deutlich von den Kompositionen anderer Tees ab.

Das erdig-scharfe Aroma der Kurkuma trifft auf die Frische von Zitronen und wird von der leichten Bitternote des Grüntees abgerundet. Die Süßholzwurzel schmeckt man glücklicherweise kaum heraus, yay! Die Süße der Süßholzwurzel behagt mir nämlich so überhaupt nicht und gefühlt jeder Tee nutzt dieses Pflänzchen. Es ist wohl kein Zufall, dass ich auch kein Lakritz-Freund bin, schließlich fußt die Süßigkeit auf der Süßholzwurzel.

Äußerst leckerer Tee, der für Wohlbehagen und Hygge pur sorgt.

 

Ingwer Kurkuma Latte von Sonnentor

Inhaltsstoffe: Kurkuma 53%, Ceylon-Zimt, Ingwer 15%, Muskat, Kardamom, Pfeffer schwarz, Safran

Hmm, welch leckeres Getränk, das Körper und Seele gleichermaßen wärmt. Entdeckt und auch schon vorgestellt hatte ich es auf dem Heldenmarkt letzten Jahres. Die Inhaltsstoffe lesen sich schon großartig, wie ich finde, und der Geschmack muss sich dahinter wahrlich nicht verstecken. Allein das Wort „Kardamom“ erinnert mich an meine Aufenthalte in Finnland und dem Verzehr von hiesigen Zimtschnecken, auch „Korvapuusti“ (Ohrfeige) genannt. Für mich DAS Wintergewürz schlechthin, abgesehen von Zimt. Aber Zimt geht eigentlich immer.

Die Zubereitung der sogenannten Goldenen Milch ist hier denkbar einfach: Ein Teelöffel des Pulvers in 200ml (Pflanzen-)Milch einrühren, dann erwärmen und genießen. Ich mag das Getränk sowohl mit Kuhmilch, als auch mit Mandelmilch oder meinem Favoriten, der Dinkel-Mandelmilch von Natumi.

Sonnentor hat auch eine 2. Variante im Angebot, die sich Vanille Kurkuma Latte nennt und auch unverschämt gut schmeckt.

 

Goldene Milch selbstgemacht

Selbstverständlich lässt sich die schon fertige Mischung von Sonnentor auch in ähnlicher Art und Weise nachbauen. Wer Lust hat, sich selbst an einer Paste zu versuchen, die man dann in (Pflanzen-)Milch einrührt, dem kann ich das Rezept von Lea von Veggies wärmstens empfehlen.

Dies habe ich schon öfters nachgemacht und finde es großartig. Je nach Geschmack und Gutdünken lässt sich so mit den Mengen spielen, bis man vollends zufrieden ist. Die Paste hält sich zugedeckt im Kühlschrank etwa 5-7 Tage.

 

DIY-Gesichtsmaske mit Kurkuma

 

Eine Gesichtsmaske mit Kurkuma angerührt

 

Im Netz schwirren unzählige Rezepte zur Herstellung von Gesichtsmasken mit Kurkuma herum. Auch Kathrin von ein bisschen vegan und Jenny von I love Spa haben bereits ihre liebsten Varianten vorgestellt.

Da meine Haut sehr empfindlich ist und akut zu Trockenheit neigt, habe ich mich für das „klassische“ Rezept mit Sahne und Honig entschieden, um ordentlich Fett und Feuchtigkeit einzuschleusen.

Ich habe verwendet:

  • 1 Teelöffel Kurkuma in Bio-Qualität
  • 1 Teelöffel Bio-Honig
  • 1 Teelöffel Bio-Sahne

Alle Zutaten ordentlich miteinander vermengen und dünn auf das zuvor gereinigte Gesicht auftragen. Dabei ein altes T-shirt tragen, denn der Gelbwurz macht seinem Namen alle Ehre! Ich war so salopp, die Maske mit den Fingern aufzutragen, trotz des Simpson-Effekts. Ein sofortiges, gründliches Händewaschen hat die Spuren aber restlos entfernt.

Da die Maske recht dünnflüssig ist, wirklich nur sparsam auftragen. Nach etwa 20 Minuten wäscht man die Kurkuma-Maske mit viel lauwarmen Wasser ab und freut sich über eine zarte, seidenweiche Haut. Okay, sie ist ein wenig gelbstichig, zugegeben. :-) Jennys Tipp, hier mit einem Kaffeesatz-Peeling gegenzuarbeiten, habe ich noch nicht ausprobiert. Ich habe die Maske stets am Wochenende gemacht, da nach einem Tag der Spuk eh ein Ende hat.

Varianten der Maske sind natürlich zahlreich denkbar. Veganer können die Sahne durch Pflanzenmilch und/oder einem Öl wie Jojoba-oder Mandelöl ersetzen.

Mir tut diese Maske bei akuter Trockenheit sehr gut und sorgt beim Mann für Belustigung. Was will man mehr?

 

Habt Ihr schon DIYs mit Kurkuma ausprobiert? Mögt Ihr Goldene Milch auch so gerne?

 

 

 

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2 Comments

  • Reply Jenni

    Liebe Meike,

    habe ich doch früher Kurkuma gehasst wie sonstwas, kann ich heute nicht genug von der Goldenen Milch bekommen. Ich liebe die Sorten von Sonnentor auch beide sehr und kann mir ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen! :D
    Obwohl ich manchmal – wenn ich dann doch nicht allzu faul bin – die Milch auch selbst herstelle…
    Und den Pukka-Tee liebe ich genauso sehr – alles Getränkmäßige, das mit Kurkuma daherkommt, ist auch meine erste Wahl, wenn es im Hals zu kratzen beginnt und ich schnell gegensteuern muss. Meistens hilft das sofort. :)

    Gesichtsmasken habe ich damit allerdings noch nicht ausprobiert – diesen Tipp werde ich mir auf jeden Fall merken!

    Liebe Grüße
    Jenni

    18. Oktober 2017 at 17:55
    • Reply Meike/ Durch grüne Augen

      Liebe Jenni,
      für mich ist Kurkuma eigentlich erst seit ca. 2-3 Jahren wirklich ein Thema, vorher hatte ich nur davon gehört. Zuerst war es auch recht abenteuerlich für mich, mittlerweile liebe ich diesen erdigen, sehr speziellen Geschmack. Ist aber bestimmt nicht jedermanns Sache, denke ich.
      Schön, dass Du auch so ein Fan davon bist!
      Die Gesichtsmaske mag ich wirklich gerne, die macht babyweiche Haut.
      Liebe Grüße,
      Meike

      19. Oktober 2017 at 12:16

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