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Gerührt: Selbstgemachte Körperpeelings im Test [DIY]

Kennt Ihr das auch? Ihr seid bereit, in die Dusche oder Badewanne zu steigen und habt spontan Lust, dies mit einem Körperpeeling zu verbinden. Eifrig sichtet Ihr Eure Körperpflegeprodukte und stellt enttäuscht fest: Nix, nada, niente. Kein Peeling vorhanden und auch keine Motivation, das Haus zwecks Einkauf zu verlassen.
Wenn Ihr wie ich einen Hang zur Ungeduld habt und Eure Ideen stets zeitnah umsetzen wollt, dann hilft nur eins: Selbermachen!

Fast jeder kennt die gängigsten Rezepte zur Herstellung eines Körperpeelings. Es sind derer zwei: Olivenöl mit Salz gemischt oder Olivenöl mit Zucker. Das sind zumindest die beiden Rezepte, die mir ohne Recherche in den Sinn kamen.
Eigentlich eine schöne Sache, denn die Zutaten hat man sowieso zuhause und das Anrühren geht denkbar fix. Dennoch wollte ich noch zwei Alternativen ausprobieren, einfach um zu sehen, welche Variante mir am meisten zusagt und das schönste Ergebnis bringt.
Deshalb habe ich noch eine Mischung mit Kaffeesatz und eine mit Heilerde ausprobiert.
Genaueres zu den einzelnen Mischungen und den Resultaten:

 

1. Peeling mit Bio-Mandelöl und feinem Meersalz

Ja, richtig. Ich habe sämtliche Peelings mit Mandelöl statt Olivenöl hergestellt. Aus den einfachen Gründen, da ich den Geruch von Olivenöl nicht so gern in meinen Peelings haben wollte und ich Mandelöl generell sehr schätze. Das Bio-Mandelöl kam in allen Varianten zum Einsatz, damit mir der Vergleich der Methoden leichter fiel.

In einem Tässchen habe ich ca. 2 Eßl feines Meersalz mit derselben Menge Mandelöl zu einer homogenen Masse vermischt und auf die feuchte Haut in leicht kreisenden Bewegungen aufgetragen.
Das Peeling kam mir überraschend sanft vor. Oft wird ja vor den Salz- oder Zuckerkristallen aufgrund ihrer scharfen Kanten gewarnt und der Gebrauch kritisiert. Es versteht sich von selbst, dass man das Peeling zwar sanft reibend aufträgt, aber die Bewegungen kontrolliert und nicht so wild auf der Haut rubbelt, dass diese verletzt wird.
Nach dem Abspülen mit klarem Wasser war meine Haut wunderbar weich und fühlte sich dank des Mandelöls (das wäre aber bei jedem anderen Öl ähnlich) wie eingecremt ein. Wem dieser leichte Fettfilm nicht behagt, kann nach dem Peelen nochmals mit Seife oder Duschgel über die Haut gehen.

 

2. Peeling mit Bio-Mandelöl und Vollrohrzucker

Hier habe ich Mandelöl und Vollrohrzucker zu gleichen Teilen vermischt und wie bereits oben beschrieben verwendet.
Der Zucker fühlte sich auf der Haut wesentlich kratziger als das Salz an, weswegen ich umsichtiger und schonender gepeeled habe. Normaler Haushaltszucker wäre wohl feiner und sanfter gewesen.
Dennoch war das Resultat ebenso zufriedenstellend wie die Variante mit dem Salz, wenn ich auch eher feineren Zucker empfehlen würde.

3. Peeling mit Bio-Mandelöl und Kaffeesatz

Mal gut, dass ich so ein Kaffeejunkie bin und der Kaffeesatz aus einem gebrauchten Pad exakt die perfekte Menge für ein Körperpeeling ist. Pad vorsichtig aufgeschnitten, Kaffeesatz aufgefangen und mit ca. 2 Eßl. Mandelöl vermischt.
Die Masse hat wunderbar geduftet und fühlte sich sehr angenehm beim Auftragen an. Das Gefühl auf der Haut war durch die feineren Partikel im Kaffeesatz äußerst sanft, eher sandig. Ideal, um auch zartere Körperpartien wie das Dekolleté ohne Scheu mit einzubeziehen.

4. Körperpeeling mit Bio-Mandelöl und Heilerde

Heilerde habe ich fast immer in meinem Badezimmerschrank vorrätig, da ich mir gern Gesichtsmasken aus Heilerde und Rosenwasser anrühre. So kam mir die Idee, die Heilerde auch einmal für den Körper auszuprobieren.
Das Prozedere nahm seinen Lauf wie bereits beschrieben. Da ich Luvos Heilerde „hautfein“ verwendet habe, waren die Partikel wirklich ganz fein gemahlen und überaus mild. So mild, dass ich dieses Peeling, anders als die drei Varianten zuvor, auch im Gesicht angewandt habe.
In der Packungsbeilage der Heilerde ist auch beschrieben, dass man die Erde nach dem Antrocknen der klassischen Gesichtsmaske entweder mit viel Wasser abnehmen, oder eben als Peeling sanft von der Haut rubbeln kann, da die Maske ja komplett durchtrocknet.
Unter der Dusche und zumal noch mit Öl versetzt war die Masse natürlich nicht trocken, so dass der Peel-Effekt sich noch schonender anfühlte.
Den Geruch der Heilerde muss man mögen, ich persönlich finde ihn sehr angenehm.

Fazit:

Alle vier Peeling-Varianten haben mir zarte und weiche Haut beschert und somit ihren Zweck erfüllt.
Geruch und Handhabung sind Geschmacksache und persönliche Vorlieben natürlich auch.
Mein Favorit war eindeutig das Peeling mit Kaffeesatz, da mich die Kombination aus Geruch und Milde zur Haut überzeugt hat.
Welche Peelings habt Ihr schon selbst hergestellt? Mögt Ihr Peelings generell oder greift Ihr lieber zu Körperbürsten, Kese-Peelinghandschuhen etc? Falls gekaufte, welches ist Eurer liebstes Peeling?
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2 Comments

  • Reply keep-calm-and-think-green.com

    Wow, wie cool! Vielen Dank für die großartige Zusammenstellung! Das mit Heilerde muss ich auch mal ausprobieren :-)
    Liebe Grüße,
    Nessie

    23. August 2015 at 11:23
    • Reply DurchgrueneAugen

      Gern! :-) Berichte dann mal, wie Du es fandest!
      Liebe Grüße!

      23. August 2015 at 11:28

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