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Allzweckwaffe Öl: Welches Öl benutze ich wofür?

Mittlerweile sind Öle ein fester Bestandteil meiner Haut-und Haarpflege geworden. Ich möchte die derzeit am häufigsten verwendeten Vertreter einmal vorstellen und beschreiben, wie und wofür ich sie anwende.Jede(r) hat mindestens eins davon bei sich herumstehen, zu finden ist es meistens in der Küche: Öl.
Bis vor wenigen Jahren ließen sich in meiner Küche lediglich Oliven-und Sonnenblumenöl finden, beide Öle ausschließlich für den Verzehr gedacht. Auf die Idee, sie auch zur Schönheitspflege zu nutzen, war ich überhaupt nicht gekommen.

1. Natives Kokosöl

Dieses Öl ist wirklich ein Allrounder, was ich total toll finde. Ich benutze es zum Kochen, zum Abschminken und für die Haut-und Haarpflege.
Kokosöl ist eine (im Winter) bei Zimmertemperatur weiße, cremig-feste Masse, schmilzt aber schnell wenn es zwischen den Fingern verrieben wird. Bei den derzeitigen Temperaturen ist es aber komplett durchsichtig und flüssig, da ich es nicht im Kühlschrank, sondern im Schrank im Badezimmer aufbewahre.
Kokosfans werden in erster Linie aufgrund des Geruchs jubilieren, wenn sie die Dose öffnen: Bounty-Geruch pur! :-)
Kokos und auch der Geruch sind eigentlich weniger mein Fall, dieses Öl überzeugt mich aber dennoch aufgrund seiner Vielseitigkeit.
Haarpflege: Ein Hauch Kokosöl, zwischen den Fingern verrieben, pflegt meine beanspruchten Haarspitzen. Hierfür trage das Öl wirklich äußerst sparsam auf  das trockene Haar auf.
Abschminken: Auf einem Wattepad verteilt und damit über Augen und das Gesicht gestrichen, nimmt das Kokosöl wirklich alles an Make-up schnell und sanft herunter. Auch wasserfeste Wimperntusche kann so ohne viel Aufwand oder Gerubbel entfernt werden.
Hautpflege: Ich verwende Kokosöl gern hier und da für trockene Hautpartien, auf die ich es direkt auftrage. Es zieht für ein Öl schnell ein und pflegt die Haut weich und geschmeidig.
Kokosöl als Deodorant: Aufgrund der enthaltenen Laurinsäure hemmt Kokosöl die Vermehrung geruchsbildender Bakterien und kann daher pur unter den Achseln als natürliches Deodorant aufgetragen werden. Es ist aus eben diesem Grund auch in den Deocremes enthalten, über die ich hier berichtet habe.

2. Bio-Mandelöl

Dieses Öl ist ein Klassiker! Es hat nicht nur einen festen Platz in meiner Haar-und Hautpflege, sondern wird generell sehr vielen Gesichtscremes, Bodylotions, Haarkuren, Haarshampoos, Naturseifen, etc. aufgrund seiner reizlindernden, pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften beigefügt.

Ich verwende Mandelöl hauptsächlich, wie hier erwähnt, als Zutat für meine selbst angerührte Haarkur. Ferner pimpe ich damit Gesichtscremes oder Haarshampoos, um diese pflegender und nährender zu machen.

3. Bio-Aprikosenkernöl

Aprikosenkernöl hat ein ähnliches Fettsäurespektrum wie Mandelöl und ist somit ein eher leichtes Öl.
Es wirkt besänftigend, ist äußerst mild und zieht schnell in die Haut ein, weswegen es sich sehr gut als pure Basispflege eignet.
Ich benutze es als eine weitere Zutat bei meiner selbst angerührten Haarkur oder als O (Oil) in LOC. Wem das jetzt äußerst spanisch vorkommt (und wem außer Haarnerds tut es das nicht ;-)), der kann sich im Langhaarnetzwerk darüber informieren.

4. Aloe -Vera-Öl

Dieses Öl hatte ich bei Wolkenseifen bestellt, da ich Aloe Vera als Feuchtigkeitsspender sehr schätze, aber auf die Klebrigkeit von Aloe-Vera-Gel verzichten wollte.
Das Öl wurde laut Wolkenseifen „aus der frischen Aloe Vera durch Mazeration (Frischpflanzenauszug) mit Sojaöl gewonnen.“
Ich finde es toll, dass es in einem kleinen Sprühfläschchen daherkommt, so dass es sehr gut dosierbar ist. Der Sprühkopf verklebt glücklicherweise nicht.
Ein paar Hübe kommen in die Hand und werden mit der Gesichtscreme vermischt, bevor ich es auf mein Gesicht auftrage. Auch pur lässt es sich verwenden.

5. Khadi Amla-Haaröl

Das Amla-Haaröl von Khadi kaufe ich immer wieder nach.
Fand ich den doch sehr speziellen Geruch anfangs gewöhnungsbedürftig, mag ich ihn inzwischen sehr. Beschreiben lässt er sich schlecht, mir kommen da vor allem die Attribute “ kräuterig“ und „orientalisch“ in den Sinn.
Die genauen INCIs und deren Wirkungsweisen lassen sich auf der Homepage von Khadi nachlesen.
Ich verwende das Öl entweder als eine Zutat bei einer Haarkur, die ich mir selbst zusammenrühre, oder auch pur als Prewash Kur.

Letztere lasse ich am liebsten über Nacht einwirken, da die pflegenden Eigenschaften dann viel Zeit haben, in Haar und Kopfhaut einzudringen. Ich trage das Öl auf das trockene Haar auf und massiere es auch in die Kopfhaut. Anschließend flechte ich das Haar zu einem Zopf oder mache den höchstmöglichen Dutt, der mich beim Schlafen nicht stören soll. Am nächsten Morgen wird das Öl dann bei der Haarwäsche ausgewaschen, was gut funktioniert. Die Haare sind anschließend schön weich und seidig.Und Ihr? Welche Öle benutzt Ihr zur Schönheitspflege? Kommen im Sommer andere Öle als im Winter zum Einsatz?

 

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6 Comments

  • Reply Fräulein Immergrün

    Hallo Maike,
    das Aloe Vera Öl hat es nun auch in meine Badeschränkchen geschafft. Ansonsten mag ich noch das Arganöl von Primavera in den kühleren Monaten sehr gerne.
    Jetzt im Sommer benutze ich so gut wie kein Öl, sondern regel das vor allem über Feuchtigkeit bzw Seren :)

    Grünste Grüße

    10. Juli 2015 at 20:45
  • Reply DurchgrueneAugen

    Hallo!
    Arganöl habe ich noch nie probiert, aber schon oft davon gehört, wie gut es sein soll. Wird bestimmt auch noch getestet werden!
    Hach, ich bin immer so schlimm und probiere/benutze alles mögliche parallel. Ist vermutlich nicht sonderlich schlau…;-)
    Hab ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße
    Meike

    10. Juli 2015 at 22:12
  • Reply Schneeweisschen

    Hallo Meike
    Einen spannenden Blogpost ist dur da gelungen! Hab ihn sehr gerne gelesen. Ich verwende Öle auch seit ich so ein Haarnerd geworden bin :) Angefangen mit Kokosöl, das ich Anfangs noch für die Haare brauchte. Mittlerweile pflegt es mir da nicht mehr genug,wesshalb ich es jetzt als Körperöl im Winter nutze. Im Sommer verwende ich gerne das Monoiöl von Yves Rocher.Als Gesichtsöl mag ich das von Hauschka sehr. Für die Haare besitze ich fast am Meisten: Avocadoöl als Pre Wash, Aprikosenkernöl für nach dem trocknen und Mandelöl gemischt mit AloeVera Gel als Haarkur. Das Aloe Öl muss ich aber auch umbedingt einmal testen, den diese gelartige Konsistenz mag ich auch nicht so.

    Liebe Grüsse
    Schneeweisschen

    10. Juli 2015 at 23:06
    • Reply DurchgrueneAugen

      Hallo Schneeweisschen!
      Ach, siehste, das Gesichtsöl von Dr. Hauschka hab ich versehentlich unterschlagen, das ist ja in dem Gesichtsset dabei und habe ich schon mehrmals verwendet.
      Hach ja, es gibt so viele schöne Öle! Ich glaube, da das für sich immer passende Öl zu finden ist eine Lebensaufgabe….:-)
      Liebe Grüße
      Meike

      11. Juli 2015 at 9:38
  • Reply Lady Sara

    Hallo Meike,
    dein Blogpost ist echt sehr interessant. Finde es immerwieder toll zu lesen was andere "Haarnerds" sich so alles in die Haare geben :-).
    Ich benutze am liebsten Arganöl, Jojobaöl (vorallem im Sommer wegen des natürlichen Lichtschutzfaktors), Avocadoöl, Babassuöl und seit neuestem Brokkolisamenöl (das macht die Haare soooooo weich).
    Meist benutze ich die Öle für meine Haarpflege, entweder geb ich sie in selbstgemachte Haarkuren oder benutze sie als Oil im LOC.
    Lg Sara

    14. Juli 2015 at 16:12
    • Reply DurchgrueneAugen

      Hallo Sara!
      Brokkolisamenöl hatte ich mal als kleine Abfüllung von Wolkenseifen, das hat mir auch gut gefallen! Sollte ich mal erwägen, mir in groß zu bestellen.
      Ja, Haarnerd und Öl gehen Hand in Hand! ;-)
      LG
      Meike

      14. Juli 2015 at 16:51

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